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So einfach ist das gar nicht

Echinacea ist der botanische Namen für den Sonnenhut. Der wächst bei uns im Garten und wird als Heilpflanze gegen Husten, Halsschmerzen und Mandelentzündung verwendet.

Bei Untersuchungen der Kommission E des deutschen Bundesgesundheitsamtes werden Daten zur Wirksamkeit von Arzneipflanzen gesammelt. Es wird von deren Nutzung abgeraten, da pflanzeneigene Gifte toxische Wirkungen mit ungeklärten Risiken für Schwangere und Allergiker bringen. Dabei wurde für den Presssaft des frischen Krautes vom Purpursonnenhut eine Wirksamkeit nachgewiesen.

Eine Metaanalyse der Cochrane Collaboration von 2006 untersuchte 16 kontrollierte Studien zur Wirksamkeit von Echinacea-Präparationen zur Vorbeugung und Behandlung von Erkältungskrankheiten. Dabei zeigte keine Studie eine vorbeugende Wirkung.

Die Wissenschaftler um Craig Coleman von der University of Connecticut (USA) schreiben von einer Reduzierung der Gefahr einer Infektion um 60 Prozent und einer beschleunigten Heilung um durchschnittlich knapp eineinhalb Tage.

Es ist also wie so oft, wenn man sich mit einer Sache näher beschäftigt: So einfach ist das gar nicht.

Aber hey, schön ist er.